Über Somniatores
Geschichte
Die Somniatores – Die Träumenden
In einer grauen Stadt, in der jeder Tag gleich wirkte, fühlten sich Elina, Tim, Bastian und Mara fehl am Platz. Bastian gab die melodische Struktur, Mara liebte es zu singen, leise und gefühlvoll, Elina war laut, mutig und lebte für ihre Gitarre. Und Tim schrieb Texte über Hoffnung und Zweifel.
Kennengelernt haben sie sich zufällig in einem leeren Musikraum nach der Schule. Elina spielte Gitarre, Mara begann zu singen, Tim hörte auf zu schreiben, weil er merkte, dass hier etwas Besonderes entstand. Und mittendrin kam Bastian dazu und stimmte mit ein. So wurde alles perfekt.
Von da an trafen sie sich regelmäßig. Ihre Musik war nicht perfekt, aber sie veränderte etwas. Sie sangen von Träumen, von einer besseren Welt und davon, anders zu sein.
Eines Abends sagte Tim: Wir sind wie Träumende.
Und so entstand ihr Name: Die Somniatores.
Ihr erster Auftritt war klein, doch ihre Musik berührte die Menschen.
In einer Welt voller Grau wurden sie zu einem kleinen Licht für alle, die noch träumen.
Einige Monate später sind sie bekannt und geben ihr erstes großes Konzert. Kurz vor dem großen Tag sind sie noch bei Mara zu Hause.
Dort saßen sie zusammen und freuten sich auf ihr Konzert. Als Elina etwas zu trinken holen wollte, sah sie ein vergilbtes Bild aus Maras Tasche gucken. Sie zog es raus und konnte es kaum glauben: Es war ein Familienbild von Michael Jackson, auf dem Mara zu sehen war. Elina rannte hastig hoch und stellte Mara sofort zur Rede, was sie denn auf dem Bild verloren habe. Sie antwortete, dass sie mit ihm verwandt sei und schon öfters mit ihm und den Jackson Five auf der Bühne performt hatte. Alle regten sich auf und meinten, warum sie ihnen nicht erzählt habe, dass sie schon Bühnenerfahrung gesammelt hatte. Die Somniatores zerstritten sich und gingen auseinander. Vier Stunden vor dem Konzert lud Mara alle zu sich nach Hause ein, um zu reden. Als alle angekommen waren, fing Mara direkt an sich zu entschuldigen und meinte, dass es falsch von ihr gewesen war, es zu verheimlichen, und dass es ihr sehr leid tue. Sie vertrugen sich und waren wieder die Somniatores.
So konnten sie am Konzert gut performen und schrieben Geschichte.